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Eibisch - samtweicher Helfer bei geplagtem Rachen

Eibisch

 

 

Weitere Namen:

Altheewurzel, Heilwurz, weiße Malve, Sametpappel, Schleimwurzel, Ibischwurz

 

Mit seinen angenehm weichen, veloursartig behaarten Blättern vermittelt der Eibisch schon äußerlich einen Eindruck, wie wohltuend er für den Menschen sein kann.

Die 60-120cm hohe, unter Naturschutz stehende Pflanze wächst auf Wiesen und zeigt Juni bis August ihre weißen oder roafarbenen Blüten.

 

In früheren Jahrhunderten wurde Eibisch bei Entzündungen der Atemwege, trockenem Reizhusten, Magen-Darm-Beschwerden, äußerlich bei Furunkeln uvm. angewendet. Hildegard von Bingen setzte diese Pflanze außerdem auch bei Kopfschmerz und Fieber ein.

 

Auch heute nutzt man Eibisch zur Beruhigung gereizter Schleimhäute in Mund und Rachen und des aufkommenden Reizhustens ebenso wie zum Schutz bei leichten Magenschleimhautentzündungen.

 

Die in den Blättern enthaltenen Schleimstoffe lassen sich gut in heißem Wasser lösen, daher empfiehlt sich bei Eibisch die Einnahme als Tee, auch um dem Körper in der Erkältungszeit noch zusätzlich Flüssigkeit zuzuführen.

z.B: 2 TL mit 150ml heißem Wasser aufbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und dann warm (nicht heiß) trinken.

Die Nutzung der Wurzeln empfehle ich nicht, da die Aufbereitung viel aufwendiger und als Heißaufguss auch nicht sinnvoll ist.

 

Beachten Sie, dass durch den zusätzlichen Schutz der Magenschleimhaut die Aufnahme von gleichzeitig eingenommenen Medikamenten u.U. verzögert wird.

Sonstige Nebenwirkungen sind nicht bekannt, lediglich aufgrund der mangelnden Datenlage wird bei Kindern und Schwangeren von der Einnahme abgeraten.