Die Augenhöhlen werden aus sieben verschiedenen Knochen des Kopfes gebildet.
Einschränkungen jedes einzelnen davon kann großen Einfluss auf die Augenhöhle haben. Umgekehrt hat ein Trauma rund um das Auge bzw. im oberen Gesichtsbereich Einfluss auf die mit diesen Knochen zusammenhängenden Bereiche.
Diese Bereiche sind wichtig für das gute Zusammenspiel der Körpersysteme:
Gefäßversorgung der Augen, Augenbeweglichkeit, diverse Hirnnerven, Tränenkanal, Oberkiefer (mit Nebenhöhlen und Zähnen), Stirnhöhlen, Hormonsystem, Spannungskopfschmerz/Migräne
Einschränkungen erzeugen Spannung und eine Spannung im Bereich der Augenhöhlen kann über die Hirnhäute und -membranen weiter in den Kopf geleitet werden.
Von dort gibt es Verbindung zum Wirbelkanal, wodurch auch Verspannungen und Blockaden in der Wirbelsäule resultieren oder evtl. weiter in die Extremitäten geleitet werden.
Beispiel aus der Praxis:
- 21jähriger Mann mit stechendem Schmerz in der rechten Kniekehle. Nach Behandlung der rechten Augenhöhle sowie des direkten Umfeldes war der Schmerz verschwunden.
Im umgekehrten Fall können Blockaden, die z.B. in den Extremitäten auftreten, auch Auswirkung bis in den Kopfbereich und somit auch auf die Augenhöhlen haben.
Es ist wichtig, alle Anteile des Körpers in die Untersuchung mit einzubeziehen und einen offenen Blick zu behalten, um die Ursache der Beschwerden zu finden und zu behandeln.
